10 heilsame Wildpflanzen die Dich bei einer Entgiftungskur unterstützen

Wie Du mit neuer Lebensenergie und Power in den Frühling starten kannst!

Fühlst Du Dich müde, energielos und schlapp? Steckt Dir der Winter noch in den Knochen? Dann ist es die richtige Zeit für eine Entschlackungs- und Entgiftungskur, bei der Dein Körper wieder auf Vordermann gebracht wird.

Für eine solche Kur sind die noch jungen, wilden Frühlingskräuter bestens geeignet. Bereits unsere Vorfahren schätzten diese Tradition der Frühjahrskur sehr, die in vielen Kulturen verankert ist.
Eine Entgiftung kannst Du recht individuell je nach Deinem Geschmack durchführen, wodurch Dein Körper alle wichtigen Vitamine und Mineralien erhält. Dazu regst Du über einen Zeitraum von ca. 6 Wochen mit Wildkräutertees, Frischpflanzensäften, Grünen Smoothies oder Wildkräutergerichten Deinen Stoffwechsel an, bringst den Kreislauf in Schwung und stärkst damit gleichzeitig Deine Abwehr.

Meine 10 Lieblingskräuter zum Entgiften

Neben der klassischen Entgiftungskur im Frühjahr finde ich es sehr wichtig, immer wieder regelmäßig zu entgiften, da es zahlreiche schädliche Stoffe und Einflüsse gibt, denen wir tagtäglich ausgesetzt sind. Umweltgifte befinden sich in der Atemluft, Trinkwasser und auch in der Nahrung.

Es gibt eine Menge an Kräutern mit entgiftender Wirkung. Die meisten Wildpflanzen in folgender Auswahl wirst Du sicherlich kennen. Mit ihnen habe ich sehr gute Erfahrungen gesammmelt. 

Bärlauch
ist unentbehrlich zur Ausleitung von Schwermetallen wie Quecksilber und Cadmium. Er ist Bestandteil der Schwermetallausleitung nach Dr. Klinghardt.

Birke
kann die arterielle Durchflussrate in den Nieren bis auf das 5-fache erhöhen. Das hilft den Körper durchzuspülen und zu entgiften.

Brennnessel 
ist eine der bekanntesten, blutreinigenden Pflanzen. Sie regt die Nierenfunktion an und beseitigt dadruch Gifte und Stoffwechselendprodukte. Es wird somit mehr Wasser und zugleich ein höherer Anteil an Toxinen und Schadstoffen ausgeschieden.

Giersch
ist eine fantastische Heilpflanze zur Reinigung des Lymphsystems. Er hilft bei der Entschlackung und entsäuert den Körper (überschüssige Harnsäure in den Gelenken wird ausgeschwemmt). Ebenso ist er ein wahres Vitamin C-Wunder, da er 15 x soviel Vitamin C wie der Kopfsalat enthält. 

Goldrute
ist das Nierenmittel Nr. 1. Sie bewirkt eine direkte Leistungssteigerung der Nieren und unterstützt die Ausscheidung von wasserlöslichen Giftstoffen. 

Gundermann 
bindet aufgrund seines hohen Gerbstoffgehalts Schwermetalle (z.B. Quecksilber beim Entfernen von Amalgan-Plomben), Blei, Radioaktivität und Pestizide. Er regt die Leber und Nieren an.

Löwenzahn
ist ein hervorragender Blut- und Nierenreiniger und gleichzeitig ein sehr gutes Mittel für die Verbesserung der Leber- und Gallenfunktion. Er sorgt für eine gesunde Verdauungstätigkeit und stärkt Deinen gesamten Organismus.

Schachtelhalm
enthält viel Kieselsäure, ist harntreibend und bindegewebsstärkend. Das Bindegewebe ist auch an der Ausleitung von Giften oder Schwermetallen beteiligt, da dort solche Stoffe eingelagert sind.

Schafgarbe 
ist gut zur Wundheilung und zur Entgiftung, sie ist hoch in der Kaliumzufuhr und regt die Magensäure an.

Wegwarte
enthält viele Bitterstoffe und hilft die Leber in ihrer Entgiftungsarbeit anzuregen. Gleichzeitig stärkt sie aber auch die Milz in ihren Funktionen.

Darüber hinaus unterstützt es die Entgiftung, wenn Du in dieser Zeit auf Alkohol, Nikotin und Koffein verzichtest. Und Dich viel an der frischen Luft bewegst und regelmäßig die Sauna besuchst.


Frühjahrskur mit Tee - wie Du Dir eine passende Teemischung zubereitest 

Tee aus Wildkräuter unterstützen darin, Deinen Stoffwechsel anzukurbeln: Sowohl die enthaltenen Wirkstoffe der Pflanze als auch die Flüssigkeit selbst. Beide tragen dazu bei, Giftstoffe aus dem Körper auszuleiten.
Aus eigener Erfahrung macht es Sinn, mehrere Wildkräuter für die Kur zu verwenden, um Deinen Körper mit den umfangreichen Wirkstoffen der Pflanzen zu unterstützen. Du wirst einige in Deiner Umgebung finden.

Bei einer Kur mit Tee solltest Du täglich 1 Liter pro Tag trinken, 3 - 5 x eine Tasse über den Tag verteilt. Dabei kannst Du ein einzelnes Kraut zwei Wochen lang trinken (z. B. Brennessel) und dann die Kur mit einem anderen fortsetzen oder eine Teemischung aus drei Wildkräutern zubereiten (z. B. Brennessel, Löwenzahn und Gundermann). 

Zubereitung:

  • 1 gehäuften TL Kräuter (bei frischen Kräutern die doppelte Menge) mit 1 Tasse (1/4 L) kochendem Wasser übergießen.
  • Bei  frischen Kräutern reicht es aus, wenn Du sie nur sehr kurz ziehen lässt, da sie dadurch bekömmlicher sind (1/2 Minute ist ausreichend). Der Tee sollte ganz hell sein. Getrocknete Kräuter lässt Du länger ziehen (ein bis zwei Minuten). 
  • Wurzeln setzt Du mit Wasser kalt an, lässt sie kurz aufkochen und drei Minuten ziehen.

Entgiftung mit verschiedenen Wildkräutergerichten

Du kannst auch wunderbar die verschiedenen Kräuter regelmäßig zu Gerichten verarbeiten - sei es als Wildkräutersalat, -pesto, suppe. Oder einfach als Beigabe beim Kochen hinzufügen. Achte möglichst darauf sie erst zum Schluss hinzuzufügen, da ansonsten zu viele Vitamine usw. verloren gehen (ca. 5 Min. leicht kochen reicht aus). Somit schenkst Du Deinem Körper auch eine ordentliche Portion "Grünkraft".

Grüne Smoothies

Die beliebten grünen Smoothies mit frischen Wildkräutern, Obst und Blattgemüse sind auch eine wahre Wohltat für Deinen Körper und sehr vitalstoffreich. Für die Herstellung ist ein Hochleistungsmixer zu empfehlen, da nur mit sehr hoher Drehzahl das Chlorophyll für uns verwertbar aufgespalten werden kann. Ich benutze den Mixer von Omniblend, der eine günstigere Variante ist. 

Für ca. 100 g Obst/Gemüse verwende ich 1 Handvoll Wildkräuter. Die benötigte Wassermenge hängt davon ab, ob Du den Smoothie eher dünn- oder dickflüssig haben möchtest. In der Regel nehme ich so viel Flüssigkeit, dass ca. ¾ der Zutaten bedeckt ist. Je nach Geschmack kann noch z. B. zum Süßen Agavendicksaft, Samen (Chia-Samen, Brennessel-Samen) und Gewürze hinzugefügt werden.


Frischpflanzensaft

Eine noch stärkere Wirkung als Kräutertees haben frisch gepresste Pflanzensäfte. Diese kannst Du als eigenständige Kur einnehmen oder parallel zur Teekur.

Zutaten
1 Handvoll verschiedene, frische Frühlingskrauter, je nach Geschmack Wasser, Apfelsaft, Mandelmilch oder Buttermilch

Zubereitung

  • Schneide die Kräuter grob klein. Dadurch können später möglichst viele heilsame Stoffe aus den Kräutern gelöst werden.
  • Gebe sie in einen Mörser und zerreibe sie mit einem Schuss Wasser zu einem flüssigen Brei.
  • Filtere nun den Brei durch ein Tuch.
  • Dazu wringe das Tuch aus und fange den grünen Pflanzensaft in einem Glas auf.
  • Verdünne den Frischpflanzensaft im Verhältnis 1:5 mit Wasser o. a.
  • Nehme 3 x täglich 1 EL verdünnt ein.
  • Falls Du in der Anfangszeit der Kur Durchfall bekommst, kannst Du die Dosis einfach etwas reduzieren.

Du kannst den Saft auch mit einer Saftpresse oder einem Entsafter herstellen.

Mit welchen Kräutern hast Du gute Erfahrungen zum Entgiften und bei einer Frühjahrskur gemacht?

 

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